Ev.-Luth. Kirchenbezirk Glauchau-Rochlitz

Kirchgemeinden in der Region Geithain

Übersichtsgrafik Frauendorf

Kirchgemeinde Frauendorf

Kirche Frauendorf

Gemeindebüro Tautenhain
Am Kirchberg 7
04654 Frohburg OT Tautenhain

Telefon: 034341 - 42661
Fax: 034341 - 42661
E-Mail: info@tautenhain-ebersbach-nauenhain.de
Website: www.tautenhain-ebersbach-nauenhain.de

Ansprechpartner

Pfarrer Dr. Sven Petry

Ilona Wunderlich
E-Mail: ilona.wunderlich[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 8:00-12:00 Uhr und 14:00-18:00 Uhr

Wissenswertes

Wiebrecht von Groitzsch ließ im Jahr 1104 Siedler aus dem Frankenland kommen, um in der Gegend zu siedeln. Vielleicht kommt der Name Frauendorf von einem nahen Benediktinerinnenkloster her, oder er ist dem Dorf zu Ehren der Jungfrau Maria gegeben worden.

Der mittlere Teil der Kirche unterhalb des Turmes zeugt noch heute von einem Vorgängerbau, etwa einer Kapelle. Erweitert wurde die Kirche wohl im 15. Jahrhundert. Die Kirche besitzt eine bronzene Glocke von 1483 (dem Geburtsjahr Luthers), die dem Heiligen Laurentius geweiht ist.

Der Taufstein in Form eines achteckigen Kelchs stammt aus dem Jahr 1596. Die darin befindliche Taufschale, auf der die Taufe Jesu dargestellt ist, soll sich früher als Geschenk Gottlob Innocentius´ von Einsiedel (Hopfgarten 1714) im Taufstein in Oberfrankenhain befunden haben.

Große Umbauarbeiten und Renovierungen fanden 1886, 1899 und von 1972 bis 1982 statt. Die Wiedereinweihung zu Pfingsten 1982 war nur durch den großen Einsatz der Hermsdorfer und Frauendorfer Christen und anderer Bürger möglich gemacht worden.

Geithain-Wickershain

Kirchgemeinde Geithain-Wickershain

St. Nicolai Kirche Geithain

Markt 8
04643 Geithain

Telefon: 034341 - 42741
Fax: 034341 - 33627

Ansprechpartner

Pfarrer Markus Helbig
Telefon: 034341 / 33626
Fax: 034341 / 40537
E-Mail: helbig[at]netzprimus.de

Friedhofsverwaltung:
Petra Streicher
E-Mail: petra-streicher[at]web.de

KG-Verwaltung:
Frau Zschache
E-Mail: kirchspiel.zschache[at]gmx.de

Kirchkasse:
Frau Naumann
Telefon/Fax: 034346 - 61957

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag und Donnerstag
8:00-11:30 Uhr und 14:00-17:00 Uhr
Termine auch nach Absprache möglich

Wissenswertes zur Kirche Wickershain

St. Marien Kirche Wickershain

Nähert man sich von Süden, Westen oder Osten der Stadt Geithain, so sieht man schon aus weiter Entfernung einen eigenwilligen und unverwechselbaren Kirchenbau, der die Stadtsilhouette überragt und das typische Bild Geithains mit prägt. Es ist die vom Geithainer Ortsteil Wickershain genutzte Pfarrkirche St. Marien eine der schönsten Dorfkirchen Sachsens.

Von einer romanischen Anlage des 12. Jahrhunderts sind noch Teile des Chorhaupts und Reste der Umfassungsmauer des Saales erhalten; im 13. Jahrhundert Errichtung des romanischen Chorturmes.

Über der westlichen Vorhalle erkennt man einen vermauerten Schlussstein mit kursächsischem Wappen und Spitzbogenportal mit gekehltem Gewände.

Das Innere überrascht durch seine Tiefenraumwirkung, hervorgerufen durch die einheitliche Scheitelhöhe der Gewölbe. Ornamentale Stuckverzierung entdeckt man am Spiegelgewölbe des Saals. An drei Seiten erheben sich zweigeschossige Emporen mit fein profilierten Pfeilern und Brüstungen.

Die Orgel von J. E. Hänel,17. Jahrhundert, stammt aus der Anstaltskirche von Frankenberg-Sachsenburg und wurde 1930 versetzt.

Wissenswertes zur Kirche Geithain

Die Nikolaikirche Geithain gehört zur Ev.-Luth. Kirchgemeinde Geithain-Wickershain, die wiederum zum Kirchspiel Geithainer Land gehört.

Zum Kirchspiel "Geithainer Land" gehören die Orte:

Geithain, Wickershain, Syhra, Niedergräfenhain, Ossa, Rathendorf, Jahnshain, Narsdorf, Theusdorf, Eckersberg, Kolka, Brucheim, Niederpickenhain, Oberpickenhain, Linda usw.

Etwa um 1200 wird eine steinerne Basilika errichtet, welche 1220 dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Kaufleute und bekannten Freund der Kinder, geweiht wird. Von diesem Bau ist noch das Westwerk mit den beiden 42 Meter hohen Türmen erhalten. Die erste urkundliche Erwähnung einer Pfarrkirche zu Geithain finden wir um 1332.

1360 wird ein hochgotischer Chor errichtet. Die im Vorraum der Kirche aufgestellte zersprungene Glocke könnte um diese Zeit gegossen worden sein. Der zweigeschossige Altar mit reichem Figurenschmuck sowie Alabasterreliefs ist aus der Zeit um 1611.

Im Jahre 1504 wird der Grundstein für die jetzige Hallenkirche gelegt. Die dreischiffige spätgotische Halle ist rund 30 m lang, 20 m breit und 14 m hoch.

1516 wird der Dachstuhl aufgebracht. Das Westwerk erhält ein gotisches Fenster, und die Turmhalle wird mit einem Pultdach an die Kirche angeschlossen. Dass die Türme im Oberteil ehemals freier standen, kann man innen ohne weiteres erkennen.

Die Orgel, gebaut von der Rochlitzer Orgelbaufirma Schmeißer, ist aus dem Jahre 1902.

Hopfgarten

Kirchgemeinde Hopfgarten

Kirche Hopfgarten

Gemeindebüro Tautenhain
Am Kirchberg 7
04643 Frohburg OT Tautenhain

Telefon: 034341 - 42661
Fax: 034341 - 42661
E-Mail: info@tautenhain-ebersbach-nauenhain.de
Website: www.tautenhain-ebersbach-nauenhain.de

Ansprechpartner

Pfarrer Dr. Sven Petry

Ilona Wunderlich
E-Mail: ilona.wunderlich[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 8:00-12:00 Uhr und 14:00-18:00 Uhr

Wissenswertes

m Jahre 1104 ließ Wieprecht von Groitzsch Bauern aus dem Frankenland zur Besiedlung kommen. Aus dem Jahre 1272 stammt wahrscheinlich die erste urkundliche Erwähnung als “Hophegarten”. Seit 1534 gehört Hopfgarten als Filiale zu Oberfrankenhain.

Der Altar ist ein Flügelaltar aus dem Jahr 1514. Aus vorreformatorischer Zeit stammend, steht die Muttergottes als Mondsichelmadonna mit dem Kind im Mittelpunkt.

Die Heilige Katharina ist Patronin der Hochschulen, Bibliotheken, Buchdrucker, aber auch der Kranken und Sterbenden; auch Bartholomäus wurde als Helfer bei Krankheiten angerufen. Laurentius und Johannes sind Patronatsheilige des Merseburger Doms (Hauptkirche des damaligen Bistums).

1906 wurde eine neue Orgel von der Orgelbaufirma Jehmlich, Dresden, gebaut.

Die ersten Glocken der Kirche von Hopfgarten mussten leider im Ersten und Zweiten Weltkrieg abgenommen werden. Heute läuten die 1927 geweihte kleine Glocke Ton “dis” und die 1994 geweihte große Glocke Ton “ h”.

Langenleuba-Oberhain

Kirchgemeinde Langenleuba-Oberhain

Kirche Langenleuba-Oberhain

Kirchberg 4
09322 Penig / OT Langenleuba-Oberhain

Telefon: 037381 - 5268
Fax: 037381 - 69382

Ansprechpartner

Die Pfarrstelle ist derzeit vakant.
Hauptvertretung hat Pfarrer Markus Helbig aus Geithain.

Janine Heine
E-Mail: janine.heine[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Montag: 09:00-12:00 Uhr
Dienstag: 08:00-12:00 Uhr und 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag: 08:00-12:00 Uhr

Wissenswertes

Die Nikolaikirche zu Langenleuba-Oberhain wurde um 1200-1250 im spätromanischen Stil erbaut. Aus der Ursprungszeit sind noch der Turmstumpf mit einem gekoppelten Bogenfenster und einer Porphyrsäule erhalten. Das romanische Taufbecken ist entsprechend der historischen Praxis hinten im Kirchenschiff aufgestellt.

Im Jahr 1858/59 musste das gesamte Kirchenschiff einem größeren Neubau weichen. Dieser wurde im damals vorherrschenden klassizistischen Stil ausgeführt.

1909 wurde wieder im Zeitgeschmack umgestaltet. Jugendstil überdeckte große Flächen besonders im Altarraum mit üppiger Ornamentik.

Im Rahmen der Generalisierung 1997-2001 wurde die klassizistische Fassung nach historischem Vorbild von 1858/59 wiederhergestellt. Lediglich die Decke wurde im Jugendstil belassen und ausgebessert. Dadurch wurde der freundlich helle Gesamteindruck des Raumes wiedergewonnen. Auf dem Turm hängen drei Stahlglocken aus dem Jahre 1953.

Die Kirche wirkt von außen wuchtig und gedrungen, überrascht aber innen durch ihre Größe und vornehme Schlichtheit.

Lunzenau

Kirchgemeinde Lunzenau

Kirche Lunzenau

Alfred-Köhler Straße 4
09328 Lunzenau

Telefon: 037383 - 6423
Fax: 037383 - 6423
E-Mail: Kirchelunzenau[at]aol.com

Ansprechpartner

Die Pfarrstelle ist derzeit vakant.
Hauptvertretung hat Pfarrer Markus Helbig aus Geithain.

Veronika Thomas

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 8:00-11:30Uhr und 14:30-17:00 Uhr
Donnerstag: 8:30-11:30 Uhr
Freitag: 8:30-11:30 Uhr

Wissenswertes zur Kirche Lunzenau

Kaum eine Kirchgemeinde in der Gegend hat in ihrer Geschichte so viele Katastrophen überstehen müssen wie die Lunzenauer.

Das Datum der ersten Siedlung lässt sich aus Mangel an Urkunden nicht exakt bestimmen. Ebenso lässt sich die Erbauung der Kirche nicht genau datieren. Nach Überlieferungen gab es in Lunzenau nur eine Kapelle, die von einem katholischen Geistlichen verwaltet wurde.

1781 wurde Lunzenau von einem großen Städtebrand heimgesucht, wobei auch die Kirche völlig zerstört wurde. Der Wiederaufbau des Gotteshauses wurde erst mehr als vier Jahre nach dem Brand begonnen und die Kirchgemeinde bis dahin nach Rochsburg verwiesen. Mit dem Wiederaufbau der Kirche entstand auch der 36 Meter hohe Barockturm.

Mit der Orgel, die 1791 vom Orgelbauer Johann Gottlieb Häcker aus Pegau eingebaut wurde, verschönerte sich auch das Kirchenschiff. Zehn Jahre später erhielt Lunzenau eine zweite Kirchenglocke, die sich viele Bürger schon lange gewünscht hatten.

Wissenswertes zur Kirche Rochsburg

Kirche Rochsburg

Die Rochsburger Kirche ist eine alte romanische Anlage, wohl aus dem Ende des 12. Jahrhunderts. 1190 tritt in einer noch erhaltenen, heute im Staatsarchiv Dresden befindlichen Kaufurkunde der Name Günther von Rochsburg erstmalig auf. Er dürfte als damaliger Grundherr wesentlich an der Erbauung der Kirche beteiligt gewesen sein.

Das Schiff der Kirche ist in seiner heutigen Form einige Jahrhunderte jünger, der spitze Dachreiter ist gotisch. Im Innern der Kirche ist das Grabdenkmal (Kenotaph=Leergrab) des Grafen Wolf von Schönburg und seiner Gemahlin Anna Schenk von Landsberg aus dem Ende des 16. Jahrhunderts beachtenswert.

Das Kruzifix und die Madonna (Maria) in der Ecke beim Kanzelaufgang, spätgotische Holzschnitzereien, sind wahrscheinlich Reste des alten Altars. Die Kanzel ist vielleicht aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Orgel von 1930 wurde von der Rochlitzer Orgelbaufirma Schmeißer gebaut.

Die Kirche besitzt zwei schöne alte Kelche aus dem Mittelalter, sogenannte Marienkelche, die noch jetzt der Gemeinde bei der Feier des heiligen Abendmahls dienen.

Wissenswertes zur Kirche Hohenkirchen

Kirche Hohenkirchen

Die Kirche von Hohenkirchen ist eine der höchstgelegenen der Region.

Wann hier eine erste Kirche erbaut wurde, ist aus den vorhandenen Chroniken nicht zu entnehmen. Da sich die Gemeinde jedoch im Besitz eines silbernen Kelches aus dem Jahre 1354 befindet, könnte man annehmen, dass zu jener Zeit ein Vorläufer des heutigen Bauwerkes existierte.

Nach einem verheerenden Brand 1747, der auch Pfarrhaus, Schule und Kirche in Schutt und Asche legte, wurde 1753 die neue Kirche geweiht.

1845 wurde die Kirche zum ersten Mal vorgerichtet, bevor sie anlässlich des hundertjährigen Bestehens 1853 einen neuen Abputz erhielt.

Gegen Ende des 19. Jahrhundert wurde sie nach Plänen des Leipziger Architekten Julius Zeißig grundlegend umgebaut. Die Orgel, die sich bisher unmittelbar über Kanzel und Altar befand, wurde an den gegenüberliegenden Westgiebel verlegt.

Im Laufe der Umbauten erhielt Hohenkirchen eine neue Orgel, die von der Orgelbaufirma Schmeißer geschaffen wurde.

Niedersteinbach

Kirchgemeinde Niedersteinbach

Kirche Niedersteinbach

Kirchberg 4
09322 Penig / OT Langenleuba-Oberhain

Telefon: 037381 - 5268
Fax: 037381 - 69382

Ansprechpartner

Die Pfarrstelle ist derzeit vakant.
Hauptvertretung hat Pfarrer Markus Helbig aus Geithain.

Janine Heine
E-Mail: janine.heine[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Montag: 09:00-12:00 Uhr
Dienstag: 08:00-12:00 Uhr und 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag: 08:00-12:00 Uhr

Wissenswertes

Die Dorfkirche zu Niedersteinbach ist eine Chorturmkirche spätromanischen Ursprungs (um 1200-1250). Aus dieser Zeit sind noch die Verzierungen am Turm (gekuppelte Rundbogenfenster mit Säulchen).

In der Barockzeit (um 1754) wurde die Kirche außen und innen umgestaltet.

Besonders wertvoll ist die Tür zur Sakristei, sie soll aus dem 14. Jahrhundert stammen.

Der jetzige Altar ist eine Dauerleihgabe aus der verfallenen Kirche zu Canitz bei Riesa und fügt sich perfekt in den Raum ein. Der wiederentdeckte Steinbacher spätgotische Flügelaltar befindet sich in der Restaurierung in Dresden.

Die Orgel stammt aus dem Jahre 1851 von der Firma Schmeißer in Rochlitz. Die drei historischen Bronzeglocken sind aus den Jahren 1858 bzw. 1922.

Die Niedersteinbacher Kirche zählt in ihrer Art zu den schönsten barocken Dorfkirchen Sachsens. So mancher auswärtige Besucher wurde schon von ihrer reichen Ausstattung und dem harmonischen Gesamteindruck überrascht.

Oberfrankenhain

Kirchgemeinde Oberfrankenhain

Kirche Oberfrankenhain

Hauptstraße 33
04643 Frankenhain

Telefon: 034341 - 43046
Fax: 034341 - 43046
E-Mail: info@tautenhain-ebersbach-nauenhain.de
Website: www.tautenhain-ebersbach-nauenhain.de

Ansprechpartner

Pfarrer Dr. Sven Petry

Frau Senf

Öffnungszeiten Gemeindebüro

jeden 1. Donnerstag im Monat
8:00-12:00 Uhr und 14:00-18:00 Uhr

sonst Pfarramt Tautenhain

Wissenswertes

Atmen Sie den Geist der fast 900jährigen Geschichte dieses Gotteshauses! Verschiedene Bauetappen, die wir noch heute sehen können, künden davon.

1104 ließ Wieprecht von Groitzsch diese Gegend durch Franken(aus dem Heimatland seiner Mutter)besiedeln.

Am Anfang wurde die Kirche romanisch gebaut. 1514 wurde die Kirche im spätgotischen Stil umgebaut. Davon zeugen die Weihekreuze des Chorraumes, dessen Sterngewölbe und die Kirchenfenster - eingefasst im für die Gegend typischen Rochlitzer Porphyr.

Die Orgel von der Firma Schmeißer, Rochlitz, stammt aus dem Jahre 1882. Ein Jahr zuvor war die baufällig gewordene Kirche einer großen Restaurierung unterzogen worden. Aus dieser Zeit stammt auch der neue Taufstein, in dem noch heute getauft wird.

1984 wurde die Kirche wiederum saniert. Diese Arbeiten wurden unter großer innerer Beteiligung der Gemeinde getan und waren nur durch diese großartige Mithilfe und durch Spenden möglich. Der gut erhaltene Altar ist wandelbar: in der Passionszeit bleibt er geschlossen, ebenso in der Adventszeit.

Obergräfenhain-Oberelsdorf

Kirchgemeinde Obergräfenhain-Oberelsdorf

Kirche Obergräfenhain

Obergräfenhainer Straße 25
09322 Penig / OT Obergräfenhain

Telefon: 034346 - 60552
Fax: 034346 - 60552
E-Mail: kg-obergraefenhain[at]evlks.de

Ansprechpartner

Die Pfarrstelle ist derzeit vakant.
Hauptvertretung hat Pfarrer Markus Helbig aus Geithain.

Frau Heistermann

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 15:00-17:00 Uhr
Donnerstag: 10:00-12:00 Uhr und 15:00-17:00 Uhr

Wissenswertes zur Kirche Obergräfenhain

Die Gründung der Obergräfenhainer Kirche gehört in die Anfänge der Ortsentstehung, der ersten Jahre des 12. Jahrhunderts. Jedoch fehlen historisch zuverlässige Aufzeichnungen infolge mehrfacher Plünderung in den letzten Jahren des 30-jährigen Krieges durch das schwedische Heer. In der Zwischenzeit wurde die Kirche nach und nach zu ihrer derzeitigen Größe erweitert.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts erhielt die Kirche eine barocke Fassung, eine Orgel aus der Werkstatt von David Gerstenberger aus Geringswalde, einen Kanzelaltar und einen Taufstein mit Lesepultdeckel.

Interessant sind die Inschriften am Kanzelaltar. Am Kanzelkorpus: “verbum domini manet in aeternam” - “das Wort des Herrn gilt für alle Zeit”. Über dem Kopf des Predigers steht “JHS”- ein Christusmonogramm-: “Jesus, Heiland, Seeligmacher”, und ganz oben, gewissermaßen als Krone des Altars, findet sich in goldenen Buchstaben auf blauem Grund, beide Farben sind ein Symbol der Ewigkeit, in hebräischen Buchstaben das Tetragramm - der Gottesname im Alten Testament.

Wissenswertes zur Kirche Oberelsdorf

Kirche Oberelsdorf

Wer auf der B175 von Rochlitz zum Zeisig (B95) fährt, sieht nach der Ortsdurchfahrt Obergräfenhain linker Hand im Tal die Oberelsdorfer Kirche mit ihrem markanten 32 Meter hohen Turm. Die kleine Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist ein sehr schlichtes Gotteshaus. Es fasst mit seinen etwas über 100 Sitzplätzen beinahe die gesamte Ortsgemeinde von Oberelsdorf.

Das markanteste Element der Innengestaltung ist ein lebensgroßes Kruzifix aus dem Jahr 1521. Der Gekreuzigte trägt echtes Haar. Es ist ein Versuch, die Menschlichkeit und das damit verbundene Leiden Jesu realistisch darzustellen.

Die Inschrift über dem Kreuz ist wie in den biblischen Berichten in Hebräisch, Griechisch und Latein ausgeführt: “Jesus aus Nazareth - der König der Juden.”

Wer vor dieses Kreuz tritt, erhält einen kleinen Einblick, was Gott es sich hat kosten lassen, uns zu erlösen. “Ihr seid teuer erkauft!”

Der Glaubende kann betend vor dieses Kreuz treten und im Vertrauen sprechen: “Durch deine Wunden bin ich geheilt, die Strafe liegt auf dir, damit ich selig werde”(in Anlehnung an Jesaja 53).

Rathendorf-Jahnshain

Kirchgemeinde Rathendorf-Jahnshain

Kirche Rathendorf

Rathendorf Nr. 17
04657 Rathendorf

Telefon: 034346 - 62563
Fax: 034346 - 62565

Ansprechpartner

Herr Voigt (für Rathendorf)
E-Mail: voigt-rtd[at]gmx.de

Frau Sparmann (für Jahnshain)

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Montag: 08:00-10:00 Uhr
und nach Absprache

Wissenswertes zur Kirche Rathendorf

Schon von außen beeindruckt die außergewöhnliche Form der Jahnshainer Kirche. Man erkennt den alten Bau, der aus einer Kapelle des 11. Jahrhunderts entstand, mit Dachreiter und den um 1500 neu angebauten Chorraum, der das Kirchenschiff an Höhe deutlich überragt.

Wer die Kirche durch die massive, mit Eisen beschlagene gotische Tür betritt, ist positiv berührt von der Atmosphäre, die ihn willkommen heißt. In der Mitte des Chorraumes steht ein Taufstein aus Rüdigsdorfer Porphyrtuff mit der Jahreszahl 1224, den die Kirchgemeinde 1605 von der Kirche in Kohren-Sahlis gekauft hat. In jener Zeit wurden die Taufsteine so breit und tief ausgeführt, dass die zu taufenden Säuglinge ganz untergetaucht werden konnten. Überhaupt prägt der Rüdigsdorfer Porphyr als Naturstein diese Kirche.

Die Altartafel stammt aus dem Jahr 1838, in welchem der Kircheninnenraum klassizistisch überarbeitet wurde. Die Bilder sind jedoch deutlich älter, weil sie schon in der früheren Zeit von 1707 eingearbeitet waren.

Die Jahnshainer Kirche vermittelt dem Besucher in besonderer Weise das Gefühl, an einem Ziel angekommen zu sein.

Wissenswertes zur Kirche Jahnshain

Kirche Jahnshain

Schon von außen beeindruckt die außergewöhnliche Form der Jahnshainer Kirche. Man erkennt den alten Bau, der aus einer Kapelle des 11. Jahrhunderts entstand, mit Dachreiter und den um 1500 neu angebauten Chorraum, der das Kirchenschiff an Höhe deutlich überragt.

Wer die Kirche durch die massive, mit Eisen beschlagene gotische Tür betritt, ist positiv berührt von der Atmosphäre, die ihn willkommen heißt. In der Mitte des Chorraumes steht ein Taufstein aus Rüdigsdorfer Porphyrtuff mit der Jahreszahl 1224, den die Kirchgemeinde 1605 von der Kirche in Kohren-Sahlis gekauft hat. In jener Zeit wurden die Taufsteine so breit und tief ausgeführt, dass die zu taufenden Säuglinge ganz untergetaucht werden konnten. Überhaupt prägt der Rüdigsdorfer Porphyr als Naturstein diese Kirche.

Die Altartafel stammt aus dem Jahr 1838, in welchem der Kircheninnenraum klassizistisch überarbeitet wurde. Die Bilder sind jedoch deutlich älter, weil sie schon in der früheren Zeit von 1707 eingearbeitet waren.

Die Jahnshainer Kirche vermittelt dem Besucher in besonderer Weise das Gefühl, an einem Ziel angekommen zu sein.

Syhra-Niedergräfenhain-Ossa

Kirchgemeinde Syhra-Niedergräfenhain-Ossa

Kirche Syhra

Hauptstraße 46
04643 Geithain OT Syhra

Telefon: 034341 - 42592
Fax: 034341 - 44515
E-Mail: info@tautenhain-ebersbach-nauenhain.de
Website: www.tautenhain-ebersbach-nauenhain.de

Ansprechpartner

Pfarrer Johannes Möller
E-Mail: JMGeithain[at]gmx.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

nach Absprache

Wissenswertes zur Kirche Syhra

Der Ort Syhra besteht seit 1308 und hieß wahrscheinlich zuerst Sirowe, später Sirau und Siritz. Im Jahr 1884 erhielt der Ort seinen heutigen Namen auf Geheiß des Herzogs Georg des Bärtigen.

Die im Kern romanische Kirche erhielt Anfang des 16. Jahrhunderts einen spitzen Dachreiter und einen spätgotischen Rechteckchor mit breiten Vorhangbogenfenstern. Zwei alte Fenster auf der Südseite tragen die Jahreszahl 1470.

1586 stiftete Abraham von Einsiedel zum Gedächtnis seiner verstorbenen Gemahlin Anna geb. von Könneritz einen neuen Altaraufsatz. Im stark eingerückten Aufsatz ist die Kreuzigung Jesu zu sehen, in der schmalen Predellenzone die vorzüglich gemalte Stifterfamilie. Das Kruzifix stammt aus dem Jahr 1799.

1609 wurde die Kirche umgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt. Sie erhielt neue Emporen und eine neue Kanzel. Sie wurde mit den früher auf dem spätgotischen Flügelaltar angebrachten fünf gut erhaltenen Heiligenfiguren (Maria, Dorothea, Barbara, Katharina, Margarete) umkleidet.

Der Taufstein, eine ansehnliche maßwerkgeschmückte Porphyrtaufe, stammt aus der Zeit um 1500.

Wissenswertes zur Kirche Niedergräfenhain

Kirche Niedergräfenhain

Der Ort Niedergräfenhain wurde erstmals 1274 urkundlich erwähnt. Die Kirche ist ein einschiffiger Kirchenbau von imposanter Fernwirkung mit romanischem Chorturm.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden das Schiff und der Anbau eines gotischen Chores verändert. Am Westgiebel dieser Kirche erkennt man ein romanisches Kreuzrelief. An der Südseite ist ein quadratischer Vorbau vom Anfang des 16. Jahrhunderts zu sehen.

Die Kirche verfügt über einen spätgotischen Schnitzaltar von hoher Qualität, entstanden um 1510/20 (Predella und Gesprenge gingen verloren). Im Mittelschrein befinden sich die Heilige Maria Magdalena, Maria und Valentin unter kunstvollem Laubwerk, in den Flügeln die Heilige Katharina, Dorothea, Paulus, Sebastian, Barbara und Nikolaus sowie Petrus, Elisabeth, Laurentius und drei weitere Heilige. Aus dem 17. Jahrhundert ist die Taufe aus Sandstein in Kelchform gearbeitet, mit Engelsköpfchen an der Kuppa.

Die spätgotische Sakramentsnische mit krabbenbesetztem Spitzbogen, Fialen und Engelsköpfen stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Wissenswertes zur Kirche Ossa

Kirche Ossa

Der älteste Teil der Kirche ist eine romanische Anlage aus dem 12. Jahrhundert, von welcher nur der westliche Teil, die südliche Umfassungsmauer und das Chorhaupt erhalten sind. Den massiven Westwinkel krönt ein gleichschenkliges, reichgebildetes Kreuz aus Rochlitzer Porphyr.

Am Anfang des 13. Jahrhunderts wurde der Kirchturm errichtet. Die Erweiterung der romanischen Kirche erfolgte um die Wende des 15. Jahrhunderts durch die Familie Ossa.

Einen gründlichen Umbau erfuhr die Kirche im Jahr 1892. Die neue Orgel und der Chor wurden gegenüber dem Altar an die Westseite der Kirche versetzt. Bei der Orgel handelt es sich um eine zweimanualige Orgel mit elf klingenden Stimmen von Kreuzbach aus Borna.

Am 12. Dezember 1892 wurde die Kirche als Lutherkirche durch den damaligen Superintendenten Clauß neu eingeweiht. Sie war eine der schönsten Kirchen weit und breit. Nach der unlängst renovierten Außenfassade der Kirche ist nun geplant, eine Heizung einzubauen und auch das Geläut zu automatisieren.

Tautenhain

Kirchgemeinde Tautenhain

Kirche Tautenhain

Am Kirchberg 7
04643 Frohburg OT Tautenhain

Telefon: 034341 - 42661
Fax: 034341 - 42661
E-Mail: info@tautenhain-ebersbach-nauenhain.de
Website: www.tautenhain-ebersbach-nauenhain.de

Ansprechpartner

Pfarrer Dr. Sven Petry

Ilona Wunderlich
E-Mail: ilona.wunderlich[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 8:00-12:00 Uhr und 14:00-18:00 Uhr

Wissenswertes zur Kirche Tautenhain

Die Tautenhainer Kirche ist eine Chorturmkirche und wurde im Jahre 1318 geweiht. Namenspatron ist der Heilige Jakobus.

Die Kirche überrascht die Besucher einerseits durch ihre Schlichtheit und Einfachheit, andererseits durch die 1951/52 von Conrad Felixmüller geschaffenen Emporenbilder. Diese Malereien drängen sich dem Besucher nicht auf, sondern fügen sich in hervorragender Weise in den Kirchenraum ein.

Die Bilder haben die Heilsgeschichte (Nordseite), die Ortsgeschichte (Südseite) und die Menschheitsgeschichte (Westseite) zum Inhalt. Die Heilsgeschichte, die ihrem Wesen nach Vergangenheit ist, wird dadurch aktualisiert, dass sie als in Tautenhain und um 1950 geschehen dargestellt wird.

Für uns sind diese Bilder aktuelle Verkündigung, für spätere Generationen ein neues Kapitel Kunstgeschichte.

Die aus Sandstein gearbeitete Kanzel mit runder Kuppa stammt aus dem Jahre 1560.

Die Taufe besteht aus Porphyr und ist von oktogonaler Kelchform mit ornamentaler Verzierung. Die Orgel von Jehmlich ist kunstvoll mit Palmenblättern und Akanthus verziert.

Wissenswertes zur Kirche Ebersbach

Kirche Ebersbach

Die Kirche Ebersbach gehört zur Kirchgemeinde Tautenhain-Ebersbach-Naunenhain und wird betreut durch das Ev.-Luth. Pfarramt Tautenhain.

Kommunal ist Ebersbach ein Ortsteil von Bad Lausick, was wiederum zum Kirchenbezirk Borna gehört.

Die Besiedlung unserer Gegend ist eng mit dem Namen Wiprecht von Groitzsch verbunden. Ab dem Jahr 1104 holte er Bauern aus Franken in sein Herrschaftsgebiet, um dessen Besiedlung und Urbarmachung voranzubringen.

So wurde zwischen 1150 und 1200 die Ebersbacher Kirche als romanische Saalkirche mit eingezogenem Chor, Chorturm und Apsis fertiggestellt.

Das Portal wurde im Stil der Wechselburger Stiftskirche errichtet. Dort, wo der Turm steht, befand sich vermutlich ursprünglich eine Kapelle. Später wurde dann das Kirchenschiff eingebaut und die Kapelle zum Glockenturm erweitert.

1899 kam eine neue Orgel in die Kirche. Sie stammt von der Firma Schmeißer aus Rochlitz.

In den Jahren 1992-1994 wurde der Turm für mehr als 1 Mio. DM saniert. 1997 folgte die Dacheindeckung des Kirchenschiffes, 1998 der Außenputz. 2001 wurden die Bleiglasfenster erneuert. Für die kommende Zeit hat sich die Gemeinde bei aller Knappheit finanzieller Mittel vorgenommen, die dringend notwendige neue Ausmalung des Innenraumes anzugehen.

Wissenswertes zur Kirche Nauenhain

Kirche Nauenhain

Durch Heinrich von Königsfeld konnte die Nauenhainer Kapelle 1334 zu einer Pfarrkirche erhoben werden.

Lange Zeit behielt die Kirche ihr gedrungenes Aussehen, was daran lag, dass sich Kirchturm und Kirchendach auf fast gleicher Höhe befanden. Infolge der Ausbesserungen des baufälligen Kirchendaches im Jahr 1854 wurde eine neue und um einiges höhere Turmspitze aufgesetzt. Zugleich erhöhte man die Grundmauern, um im Inneren eine zweite Empore einzusetzen, die man aber inzwischen wieder entfernt hat. Das zuvor sehr hohe Dach wurde um die Hälfte abgeflacht.

Die Decke des Kirchenschiffs bestand anfangs aus Holz, wurde aber um 1860 herausgenommen und mit viel Malerei verziert. Durch das erneute Einziehen einer Holzdecke ist von der Deckenmalerei jedoch nichts mehr zu sehen. Der Altarraum, umsäumt von drei Fenstern, bekam unlängst einen hellgelben Anstrich, der bei Sonnenlicht einen geradezu leuchtenden Eindruck erweckt. Die vielen Holzelemente zusammen mit dem Farbanstrich verleihen der Kirche einen warmen und zugleich verbindenden Charakter.

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