Ev.-Luth. Kirchenbezirk Glauchau-Rochlitz

Kirchgemeinden in der Region Mittweida

Übersichtsgrafik Altmittweida

Kirchgemeinde Altmittweida

Kirche Altmittweida

Dorfstraße 58
09648 Altmittweida

Telefon: 03727 - 3069
Fax: 03727 - 3654
E-Mail: altmittweida[at]kirche-altmittweida.de
Website: www.kirchgemeinde-altmittweida.de

Ansprechpartner

Pfarrer Arndt Sander

Christhild Kimme
E-Mail: christhild.kimme[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Montag: 15:00-17:00 Uhr
Dienstag: 9:00-11:00 Uhr

Eingehende Anrufe werden regelmäßig vom AB auch außerhalb der Öffnungszeiten abgehört sowie E-Mails gelesen.

Wissenswertes

Ab dem Jahre 1539 begann die evangelische Lehre in der Gemeinde. Am 1. April 1738 brannte die Kirche bis auf den Turm ab. Im gleichen Jahr erhielt die Gemeinde die bis heute auf dem Turm befindlichen drei Glocken von Wienhold zu Dresden.

Ab 1743 wurde die Kirche barock wieder aufgebaut und erhielt 1755 einen Altarflügel in Form einer Reliefdarstellung der Ölbergszene in Lindenholz geschnitzt und bemalt.

Nach dem Abriss der zu klein gewordenen Kirche im April 1894 wurde im Juni 1895 ein neuromanischer Zentralbau eingeweiht. Der aus Rochlitzer Porphyr bestehende Altar erhielt ein Kruzifix aus Lindenholz. Die Altarfenster zeigen Jesus, Paulus und Petrus. Die Kanzel stammt noch von 1754, der Taufstein überstand wohl als einziges Relikt den Brand von 1738. Er besteht aus Glösaer Sandstein. Der Innenraum erhielt eine einheitliche neuromanische Holzausstattung.

Die 1851 nicht mehr reparable Orgel von der Firma Schmeißer aus Rochlitz wurde 1895 durch ein zweimanualiges Orgelwerk mit 18 Stimmen ersetzt.

Ab 1995 wurden Turm, Kirchendach und Fenster erneuert.

Claußnitz

Kirchgemeinde Claußnitz

Kirche Claußnitz

Pfarrgasse 1
09236 Claußnitz

Telefon: 037202 - 8310
Fax: 037202 - 8310

Ansprechpartner

Pfarrer Christian Schmidt
E-Mail: christian[at]schmidt-sachsen.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Mittwoch: 13:00-16:00 Uhr

Wissenswertes

Zwischen Markersdorf, Diethensdorf und Röllingshain liegt die spätgotische Kirche in Claußnitz. Aus dem Jahr 1277 stammt die erste Urkunde, die die Kirche benennt.

Das Kirchenschiff und der Chorraum gehen auf romanische Zeit zurück. Zugesetzt, aber unter dem Dach der Sakristei noch zu erkennen, sind drei kleine romanische Fenster im Chorraum.

Für das Gesamtbild prägend wurden die Umbauten des Jahres 1513. Damals wurde das spitze, hohe Schieferdach mit dem Dachreiter aufgesetzt.

Kurz vor 1800 erhielt die Kirche im Inneren eine spätbarocke Ausstattung. In dieser Zeit wurden auch die Fenster an der Nord - und Südseite vergrößert.

Die Renovierung von 1951 bestimmt bis heute das Aussehen im Inneren: Der Altaraufsatz mit dem Bild des Auferstandenen (Ende 19. Jahrhundert) kam aus der Auerswalder Kirche.

Die Firma Jehmlich aus Dresden errichtete im Jahr 1920 die pneumatische Orgel. Das Instrument verfügt als einziges in Sachsen noch über ein bespielbares Echowerk und soll in nächster Zeit auf seine romantische Stimmung wieder zurückgebaut werden.

Mittweida

Kirchgemeinde Mittweida

Kirche Mittweida

Hainichener Straße 14
09648 Mittweida

Telefon: 03727 - 6258-0
Fax: 03727 - 6258-18

Ansprechpartner

Die Pfarrstelle ist derzeit vakant.
Hauptvertretung hat Pfarrer Arndt Sander aus Altmittweida.

Verwaltung:
Andreas Reinhold
E-Mail: andreas.reinhold[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Montag: 9:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 16:00 Uhr
Dienstag: 9:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag: 9:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 17:00 Uhr
Freitag: 9:00 - 12:00 Uhr

Friedhofsverwaltung Mittweida

Chemnitzer Straße 45a
09648 Mittweida

Telefon: 03727 - 999923
Fax: 03727 - 999924

Öffnungszeiten Friedhofsverwaltung

Montag: 9:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 9:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 9:00 - 12:00 Uhr

Wissenswertes

Mächtig erhebt sich die “Evangelische Stadtkirche zu unserer lieben Frauen” in Mittweida über der Stadt an der Zschopau. Nach dem verheerenden Brand von 1450 wurde sie als zweischiffige spätgotische Hallenkirche wieder aufgebaut und konnte 1496 vom Bischof zu Meißen geweiht werden. Reste des Vorgängerbaues vermuten Fachleute im Bereich der nördlich gelegenen Sakristei und dem dortigen Figurenportal. A

Auch wenn der Reichtum vieler Altäre aus katholischer Zeit fehlt: der Besucher ist allemal beeindruckt von der Schönheit und Erhabenheit des Raumes mit seinem warmen Licht, das durch die großen Fenster bricht. Die Unregelmäßigkeit im Grundriss - das Mittelschiff befindet sich nicht in der Achse des Altars - und die Größe des Altarraumes mit seinem herrlichen Sternengewölbe erzeugen eine interessante Spannung.

Kraftvoll wirkt Mose als Kanzelträger, der dem Mose von Michelangelo nachgebildet wurde und auf die Gebote zeigt.

Der Altarraum wird dominiert von dem gewaltigen Altar, der 1661 von Valentin Otte und Johann Richter aus Meißen errichtet wurde. Christus als Schmerzensmann bildet das Zentrum.

Ottendorf

Kirchgemeinde Ottendorf

Kirche Ottendorf

Kirchberg 5
09244 Lichtenau / OT Ottendorf

Telefon: 037208 - 2622
Fax: 037208 - 85839
E-Mail: ottendorf@kirche-ottendorf.de
Website: www.kirche-ottendorf.de

Ansprechpartner

Pfarrer Arndt Sander

Verwaltungsangestellter:
Bernd Friebel

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 14:00-16:00 Uhr

Wissenswertes

In einer Urkunde wird im Jahr 1336 in Ottendorf ein Priester erwähnt. Vermutlich verrichtete er seinen Dienst an der Stelle, wo auch heute noch Gottes Wort verkündigt wird.

Das heutige Aussehen der Ottendorfer Kirche erhielt sie in folgenden Bauabschnitten:

Nach einem größeren Anbau mussten im Jahr 1739 Turm und Dachstuhl wegen Baufälligkeit abgerissen und wieder aufgebaut werden.

Der Altarraum ist der ältere und kleinere Teil der Kirche. Hier wurde um 1753 ebenfalls der Dachstuhl neu aufgebaut. Durch Erhöhung der Außenmauern konnte die Raumhöhe an den größeren Kirchenraum angepasst werden.

1831 verlegte man den Eingang von der Süd- auf die Westseite und gab den Fenstern ihre heutige Form.

1887 schuf Prof. Christian Friedrich Arnold, Dresden, eine neue Innenarchitektur. Ein Anbau am Westgiebel brachte Raum für gefahrlose Aufgänge zur Empore.

1974 und 1982 wurde die Kirche außen bzw. innen erneuert. Der Turm konnte 2001 in seiner Holzkonstruktion saniert und neu eingedeckt werden.

Ringethal

Kirchgemeinde Ringethal

Kirche Ringethal

Hauptstraße 18
09648 Ringethal

Telefon: 03727 - 3101
Fax: 03727 - 998771
Website: www.kirchgemeinde-mittweida.de

Ansprechpartner

Die Pfarrstelle ist derzeit vakant.
Hauptvertretung hat Pfarrer Arndt Sander aus Altmittweida.

Katharina Vogtmann
E-Mail: katharina.vogtmann[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Donnertag: 8:30-11:00 Uhr

jeden 1. Donnerstag im Monat
15:00-17:30Uhr

Wissenswertes

Die Ringethaler Kirche wurde bereits im 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut. Davon zeugen noch der große romanische Triumphbogen, die Altarplatte mit Weihekreuzen und ein romanisches Fenster an der Nordseite.

Im 16. Jahrhundert erfolgte eine Verlängerung des Altarraumes und im 18. Jahrhundert der Umbau der Kirche im Barockstil: Einbau der Emporen, der Patronatsloge und der großen Fenster.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit aber ist die kleine Orgel von Gottfried Silbermann. Mit nur 6 Registern und 288 Pfeifen ist sie das kleinste noch original erhaltene Instrument des berühmten sächsischen Orgelbaumeisters. Später wurde an die Orgel noch ein Subbass mit 24 Holzpfeifen durch die Firma Ladegast eingebaut. Außer an den sonntäglichen Gottesdiensten erklingt die Orgel regelmäßig anläßlich der “Ringethaler Sommermusiken”, die alljährlich von Mai bis September stattfinden.

Sehenswert sind auch im Kirchhof die gewaltigen Linden, deren größte, leider nicht mehr erhaltene, einen Umfang von 9 Meter hatte und auf 800 Jahre geschätzt wurde.

Seifersbach

Kirchgemeinde Seifersbach

Kirche Seifersbach

Hintere Dorfstraße 2
09661 Rossau OT Seifersbach

Telefon: 03727 - 930679
Fax: 03727 - 601626
E-Mail: kg.seifersbach[at]evlks.de
Website: www.kirchgemeinde-seifersbach.de

Ansprechpartner

Pfarrer Uwe Kranz

Frau Beyer(Verwaltungsmitarbeiterin)

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Montag: 07:00-10:30 Uhr
Dienstag: 07:00-10:30 Uhr
Mittwoch: 15:00-17:00 Uhr
Donnerstag: 07:00-10:00 Uhr
Freitag: 07:00-10:00 Uhr

Wissenswertes zur Kirche Seifersbach

Die heutige Kirche ist zwischen 1826 und 1828 von Kirchenbaumeister Uhlig mit einem rechteckigen Saalbau und einem Turm mit offener Haube an der Westseite erbaut worden. Die alte Kirche, die damals abgerissen wurde, stand an anderer Stelle in der Nähe der heutigen Kirche. Es ist ein Bau mit großen Fenstern bis hinauf zur zweiten Empore.

Im Stile der Erbauungszeit dominieren die Farben Weiß und Gold. Rechts und links vom reich verzierten Kanzelaltar sind Betstübchen mit herabzulassenden Fenstern angeordnet, darüber auch unmittelbar neben dem Kanzelaltar eine zweite Empore.

Die Orgel -einmanualig- ist von der Firma Steinmüller aus Grünhain gebaut worden.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche erheblich beschädigt. 1990 musste wegen Gefährdung der Sicherheit der Glockenstuhl neu gebaut werden und 1992 bekam die Kirche einen neuen Außenputz, der endlich auch die Einschlagschäden aus dem Zweiten Weltkrieg beseitigte. Während der Jahre 2000/2001 konnte die Restaurierung des Innenraumes erfolgen, so dass er sich heute in einem erfreulichen Zustand darstellt.

Wissenswertes zur Kirche Rossau

Kirche Rossau

Die Rossauer Kirche ist ein durch die Jahrhunderte gewachsener Bau. Mit der Besiedlung unserer Gegend von der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts an, ist - ohne dass ein genaues Enstehungsdatum bekannt ist - ein romanischer Saalbau mit eingezogenem Chorraum und vermutlich einer kleinen romanischen Apsis entstanden.

Um 1520 erfolgte die Erweiterung der Kirche nach Osten hin durch den Anbau eines polygonalen spätgotischen Chorraumes mit gleichmäßig gestaltetem Fenstermaßwerk. Dort finden sich auch der Taufstein von 1519 und der Flügelaltar von 1521, dessen volle Wandelbarkeit in den letzten Jahren wieder hergestellt wurde.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erfolgte die umfassendste Umgestaltung des Innenraumes im Stile eines ländlichen Barock.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist alles, was etwa 100 Jahre sehr farbenfreudig und dennoch zurückhaltend gestaltet war, aus dem Geist der Zeit des deutschen Rationalismus heraus weiß übertüncht worden. 1997 bis 1999 konnte eine umfassende Innenerneuerung die verdeckte Farbigkeit wieder freilegen.

Wissenswertes zur Kirche Sachsenburg

Kirche Sachsenburg

Die erste urkundliche Erwähnung von Sachsenburg findet sich im Jahre 1197. Über die Errichtung einer Kirche im Ort gibt es keine genauen Angaben. Einige wenige versteckte Zeugen weisen auf eine Entstehung in romanischer Zeit hin, so u. a. die Mauerstärke der Kirche.

Durch mehrfache Umbauten ist im Laufe der Zeit nicht mehr viel von der ursprünglichen Bausubstanz erhalten geblieben.

Das wertvollste Stück, das seit 1909 in der Sakristei steht, ist ein gemalter Flügelaltar mit einer Darstellung der Heiligen Drei Könige. Umfangreiche Umbauten erfolgten im Jahre 1725. Von außen ist es der Kirche nicht anzusehen, dass sie einen so hohen Innenraum hat. Über dem Kirchenschiff wurde damals ein Tonnengewölbe eingebaut, das bis unter den Dachfirst reicht.

Der heutige Turm wurde 1872 errichtet, nachdem eine schiefe Turmspitze abgenommen werden mußte.

Die jetzige Orgel - sie ist mindestens die dritte - ist 1895 von der Firma Schmeißer in Rochlitz gebaut worden. Die Älteste von den 3 Glocken der Kirche ist 500 Jahre alt.

Wissenswertes zur Kirche Schönborn-Dreiwerden

Kirche Schönborn-Dreiwerden

Schönborn bekam 1926 Land für Kirche und Pfarrhaus geschenkt. Seitdem steht dort ein bescheidenes Kirchlein, in dem zur Zeit einmal im Monat Gottesdienst gehalten wird.

Bis 1999 war Sachsenburg mit Schönborn-Dreiwerden eine selbständige Kirchgemeinde. Im gleichen Jahr vereinigten sich diese Kirchorte mit Rossau und Seifersbach zur Kirchgemeinde Seifersbach.

Die in der Kirche zu sehende Orgel stammt von der Orgelbaufirma Schmeißer aus Rochlitz.

Taura

Kirchgemeinde Taura

Kirche Taura

Hauptstraße 131
09249 Taura

Telefon: 03724 - 3352
Fax: 03724 - 3352
E-Mail: kg.taura@evlks.de
Website: www.kirchetaura.de

Ansprechpartner

Pfarrer Thomas Alberti
E-Mail: thomas_alberti[at]t-online.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 09:00-11:00 Uhr und 15:00-17:00 Uhr
Freitag: 09:00-11:00 Uhr

Wissenswertes

Im Dunkel der Geschichte liegen die baulichen Anfänge dieser Kirche verborgen. Die vor Zeiten stark bewaldete Gegend war von wenigen Wegen durchzogen. Kapellen am Weg luden zur besinnlichen Einkehr ein, so auch in Taura. Es siedelten sich Bauern an. Der Ort wuchs. Aus der Kapelle wurde eine Kirche. Ihr heutiger Grundriss stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

1860/61 wurden große bauliche Veränderungen vorgenommen. Vor allem der hohe Dachreiter wurde durch einen massiven Turmaufbau ersetzt, der bis heute das Viergeläut trägt. Die größte Glocke stammt aus dem Jahr 1492.

Ungewöhnlich ist der Standort der Orgel. Sie befindet sich über dem Altar und erhielt 1994 ein neues Gebläse.

Ein klassizistischer Taufstein stammt aus dem Jahr 1797.

2001 wurde die Außensanierung begonnen. 2002 wurde bei Abputzarbeiten ein Fensterbogen freigelegt, der eine Bautätigkeit in spätgotischer Zeit (1520) bestätigt.

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