Ev.-Luth. Kirchenbezirk Glauchau-Rochlitz

Kirchgemeinden in der Region Burgstädt

Übersichtsgrafik Burgstädt

Kirchgemeinde Burgstädt

Kirche Burgstädt

Kantor-Meister-Strasse 4
09217 Burgstädt

Telefon: 03724 - 2958
Fax: 03724 - 669633
E-Mail: pfarramt[at]stadtkirche-burgstaedt.de
Website: www.stadtkirche-burgstaedt.de

Ansprechpartner

Pfarrer Sandro Göpfert (1. Pfarrstelle)
Pfarrerin Susanne Hintzsche (2. Pfarrstelle)

Germeindepädagoge Michael Seidel

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Montag: 13:30-15:30 Uhr
Dienstag: 8:30-12:00 Uhr und 14:30-18:00 Uhr
Donnerstag: 8:30-12:00 Uhr und 14:30-18:00 Uhr

Wissenswertes

Da wir kein genaues Gründungsjahr von Burgstädt kennen, ist uns auch das Baujahr der ersten Kirche unbekannt. Die älteste Kirche ist nur eine kleine Kapelle gewesen. Sie stand aber ursprünglich an der gleichen Stelle wie heute unsere Kirche.

Zu dieser Kapelle gehörte die heutige Alte Sakristei mit Eingang. Die alten, starken Mauern haben alle Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges überstanden. Der mittlere Außenpfeiler des fünfeckigen Altarplatzes trägt die Jahreszahl 1522. Dies ist das Jahr der umfassendsten Veränderung der Kirche. Ein anderer Pfeiler trägt die Zahl 1882 und ein dritter die Zahl 1934. Das sind die anderen beiden Baujahre gewesen.

Die ursprüngliche Kapelle mit Vorbau wurde 1522 als nördliche Sakristei belassen und daneben das Gotteshaus in seiner heutigen Grundform angelegt.

Der erste evangelische Gottesdienst wurde am 15. August 1539 gehalten.

1696 wurde die erste Orgel beschafft. 1847 wurde ein neues Werk beschafft, welches 1904 durch eine pneumatische Orgel der Fa. Sauer (Frankfurt a. O.), ersetzt wurde. 1934 wurde eine umfassende Renovierung durchgeführt: neue Buntglasfenster, elektrische Lichtanlage.

Penig

Kirchgemeinde Penig

Kirche Penig

Pfarrberg 8
09322 Penig

Telefon: 037381 - 80444
Fax: 037381 - 80444
E-Mail: pfarramt[at]kirche-penig.de oder kg.penig[at]evlks.de
Website: www.kirche-penig.info

Ansprechpartner

Die Pfarrstelle ist derzeit vakant.
Hauptvertretung hat Pfarrerin Annemarie Colditz aus Wolkenburg.

Frau Bürger (Verwaltung)
Frau Harzendorf (Friedhof)
Frau Heistermann (Finanzen)

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 08:00-12:00 Uhr
Mittwoch: 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag: 08:30-12:00 Uhr
Freitag: 08:00-12:00 Uhr

Wissenswertes zur Kirche Penig

Die Anfänge der Peniger Stadtkirche liegen zwischen den Jahren 1227 und 1313.

Der durch die Wallfahrer erbrachte Reichtum der Propstei führte Ende des 15. Jahrhunderts zum Abbruch der alten Kirche und zum Neubau.

Die Kassettendecke des Schneeberger Malers Constantin Seitz (1699)zeigt auf 70 Bildtafeln neben den vier Evangelisten die Erschaffung der Welt, das Leben Jesu und die wichtigsten Geschichten des Alten Testaments.

Eine romantisch gestimmte Kreutzbachorgel, im Jahre 2000 restauriert, beherrscht die Westempore über dem Hauptportal.

Wer die Peniger Stadtkirche betritt, die während der Sommermonate täglich von 8:00 - 18:00 Uhr jedem Besucher offensteht, sieht das Ergebnis der letzten Restaurierung aus den Jahren 1968/69.

Die Bilderdecke erfuhr eine gründliche Reinigung. Altar und Taufstein, 1894 mit grauer Ölfarbe überstrichen, bekamen die alte Farbigkeit zurück.

Wissenswertes zur Kirche Markersdorf

Kirche Markersdorf

Die Markersdorfer Kirche “Zu unserer lieben Frauen” gehört zur Parochie Penig. 1404 vom Burggrafen Albrecht von Leisnig gestiftet, wurde sie im romanischen Stil errichtet und war in alter Zeit reich und kostbar ausgeschmückt. Sie besaß einen Orgelchor über dem Hauptportal im Westen und einen sehr schönen Flügelaltar (Messaltar) mit Maria in der Sonne im Mittelschrein, flankiert von den Heiligenfiguren St. Katharina und St. Barbara .

Um 1500 war die Decke der Kirche fein getäfelt und der Messaltar reich vergoldet. Neben dem Hauptaltar stand noch ein zweiter, der Heiligen Margaretha geweihter Altar.

Im Jahre 1904 bekam die Kirche eine gebrauchte Orgel aus der Werkstatt der Gebrüder Jehmlich aus Dresden, die 1960 wegen der zunehmenden Baufälligkeit der Kirche in die Altpeniger Kirche St. Ägidius gebracht wurde.

Die Kirche verfiel im vergangenen Jahrhundert wegen ihrer nur gelegentlichen Nutzung immer stärker und war nach 1945 jahrelang baupolizeilich geschlossen. Am 20. August 1995 wurde die Kirche mit einem Gottesdienst wieder in den Dienst genommen.

Wolkenburg-Kaufungen

Kirche Wolkenburg

St. Mauritiuskirche Wolkenburg

Schlossberg 3
09212 Limbach-Oberfrohna / OT Wolkenburg

Telefon: 037609 - 5344
Fax: 037609 - 58437

Ansprechpartner

Pfarrerin Annemarie Colditz

Birgit Kühn
E-Mail: birgit.kuehn[at]evlks.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Dienstag: 8:00-10:00 Uhr und 15:30-17:30 Uhr
Donnerstag: 8:00-10:00 Uhr

Wissenswertes

Die St. Mauritiuskirche (Neue Kirche) gilt als die schönste klassizistische Dorfkirche in Sachsen. Sie wurde in den Jahren 1794-1804 durch den Hofbaumeister Giesel aus Dresden nach Wünschen des Detlev Carl Graf von Einsiedel errichtet. Sie löste die im Grundbestand romanische Kirche (Alte Kirche) auf dem Friedhof ab, deren Chorraum dann zur gräflichen Beerdigungsstätte wurde und heute als Friedhofskapelle dient.

Beide Kirchen sind reich an Kunstwerken aus der Eisenkunstgießerei in Lauchhammer, deren Besitzer der Graf war.

Der einheitlich tempelartig klassizistische Stil prägt den hellen Innenraum der Kirche. Dieser Stil wird einzig durch das bemerkenswerte Jugendstilaltarbild von Sascha Schneider (Christi Himmelfahrt, 1904) unterbrochen.

Seit 1980 ist die damals abrissgefährdete Kirche unter großem Engagement aus der Kirchgemeinde in langjähriger Bauzeit wieder in ihren schönen Zustand versetzt worden. Ein vorläufiger Abschluss ist 2002 mit dem Wiedereinbau der Jehmlich-Orgel (1904) erreicht.

Kirche Kaufungen

Dorfkirche St. Gallus

Dorfstraße 37
09212 Limbach Oberfrohna / OT Kaufungen

Ansprechpartner

Pfarrerin Annemarie Colditz

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Mittwoch: 15:00-16:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeit wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro Wolkenburg

Wissenswertes

Auf dem Friedhof, ein wenig oberhalb des Ortes Kaufungen, steht die schlichte romanische Dorfkirche St. Gallus. Sie ist in der Zeit um 1200 erbaut worden und erhielt im 16. Jahrhundert den Anbau einer Sakristei und 1902 einen Vorraum mit Treppenanlage. Auch die einfache, hölzerne, zum Stil der Kirche passende Innenausstattung und die Orgel von Richard Kreutzbach stammen aus demselben Jahr.

Über dem Altar erhebt sich ein lebensgroßes Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert. Der spätgotische geschnitzte Marienaltar, der sich ehemals an dieser Stelle befunden hatte, ist jetzt in der tonnengewölbten Sakristei zu sehen.

Das Erscheinungsbild der Kirche wird geprägt durch ihren mächtigen, querrechteckigen Turm, der sich über dem Chor erhebt. Den Chorabschluss bildet eine Apsis, die von außen durch Lisenen und einen Rundbogenfries aus Rochlitzer Porphyr gegliedert ist und so den Einfluss der Wechselburger Stiftskirche erkennen lässt.

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