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Kontakt
Pfarramt Geithain-Wickershain

Leipziger Straße 29
04643 Geithain

Tel.: 034341 / 42741
Fax: 034341 / 33627

Ansprechpartner
Pfarrer Helbig
034341 / 33626
034341 / 40537
helbig[at]netzprimus.de

Friedhofsverwaltung:
Frau Petra Streicher
Tel.: 034341 / 42741
Fax: 034341 / 33627
petra-streicher[at]web.de

KG-Verwaltung:
Frau Zschache
Tel.: 034341 / 42741
Fax: 034341 / 33627
kirchspiel.zschache[at]gmx.de

Frau Naumann
(KirchKasse)
Ossa Nr. 9
Tel./Fax: 034346 / 61957

Öffnungszeiten
nach Absprache

Friedhofsverwaltung
Dienstag + Donnerstag
08:00-11:30
14:00-17:00

Kirchgemeindeverwaltung
Dienstag + Donnerstag
08:00-11:30
14:00-17:00

Wissenswertes zur Kirche Geithain


Die Nikolaikirche Geithain gehört zur Ev.-Luth. Kirchgemeinde Geithain-Wickershain, die wiederum zum Kirchspiel Geithainer Land gehört.

Zum Kirchspiel "Geithainer Land" gehören die Orte:
Geithain, Wickershain, Syhra, Niedergräfenhain, Ossa, Rathendorf, Jahnshain, Narsdorf, Theusdorf, Eckersberg, Kolka, Brucheim, Niederpickenhain, Oberpickenhain, Linda usw.

Etwa um 1200 wird eine steinerne Basilika errichtet, welche 1220 dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Kaufleute und bekannten Freund der Kinder, geweiht wird. Von diesem Bau ist noch das Westwerk mit den beiden 42 Meter hohen Türmen erhalten. Die erste urkundliche Erwähnung einer Pfarrkirche zu Geithain finden wir um 1332.

1360 wird ein hochgotischer Chor errichtet. Die im Vorraum der Kirche aufgestellte zersprungene Glocke könnte um diese Zeit gegossen worden sein. Der zweigeschossige Altar mit reichem Figurenschmuck sowie Alabasterreliefs ist aus der Zeit um 1611.

Im Jahre 1504 wird der Grundstein für die jetzige Hallenkirche gelegt. Die dreischiffige spätgotische Halle ist rund 30 m lang, 20 m breit und 14 m hoch.

1516 wird der Dachstuhl aufgebracht. Das Westwerk erhält ein gotisches Fenster, und die Turmhalle wird mit einem Pultdach an die Kirche angeschlossen. Dass die Türme im Oberteil ehemals freier standen, kann man innen ohne weiteres erkennen.

Die Orgel, gebaut von der Rochlitzer Orgelbaufirma Schmeißer, ist aus dem Jahre 1902.

Wissenswertes zur Kirche Wickershain


Nähert man sich von Süden, Westen oder Osten der Stadt Geithain, so sieht man schon aus weiter Entfernung einen eigenwilligen und unverwechselbaren Kirchenbau, der die Stadtsilhouette überragt und das typische Bild Geithains mit prägt. Es ist die vom Geithainer Ortsteil Wickershain genutzte Pfarrkirche St. Marien eine der schönsten Dorfkirchen Sachsens.

Von einer romanischen Anlage des 12. Jahrhunderts sind noch Teile des Chorhaupts und Reste der Umfassungsmauer des Saales erhalten; im 13. Jahrhundert Errichtung des romanischen Chorturmes.

Über der westlichen Vorhalle erkennt man einen vermauerten Schlussstein mit kursächsischem Wappen und Spitzbogenportal mit gekehltem Gewände.

Das Innere überrascht durch seine Tiefenraumwirkung, hervorgerufen durch die einheitliche Scheitelhöhe der Gewölbe. Ornamentale Stuckverzierung entdeckt man am Spiegelgewölbe des Saals. An drei Seiten erheben sich zweigeschossige Emporen mit fein profilierten Pfeilern und Brüstungen.

Die Orgel von J. E. Hänel,17. Jahrhundert, stammt aus der Anstaltskirche von Frankenberg-Sachsenburg und wurde 1930 versetzt.