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Syhra-Niedergräfenhain-Ossa

Hauptstraße 46
04643 Geithain OT Syhra

Tel.: 034341 42592
Fax: 034341 44515

Ansprechpartner
Pfarrer Möller
JMGeithain[at]gmx.de

Frau Naumann
(KirchKasse)
Ossa Nr. 9
Tel./Fax: 034346 / 61957

Öffnungszeiten
nach Absprache

Wissenswertes zur Kirche Syhra


Der Ort Syhra besteht seit 1308 und hieß wahrscheinlich zuerst Sirowe, später Sirau und Siritz. Im Jahr 1884 erhielt der Ort seinen heutigen Namen auf Geheiß des Herzogs Georg des Bärtigen.

Die im Kern romanische Kirche erhielt Anfang des 16. Jahrhunderts einen spitzen Dachreiter und einen spätgotischen Rechteckchor mit breiten Vorhangbogenfenstern. Zwei alte Fenster auf der Südseite tragen die Jahreszahl 1470.

1586 stiftete Abraham von Einsiedel zum Gedächtnis seiner verstorbenen Gemahlin Anna geb. von Könneritz einen neuen Altaraufsatz. Im stark eingerückten Aufsatz ist die Kreuzigung Jesu zu sehen, in der schmalen Predellenzone die vorzüglich
gemalte Stifterfamilie. Das Kruzifix stammt aus dem Jahr 1799.

1609 wurde die Kirche umgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt. Sie erhielt neue Emporen und eine neue Kanzel. Sie wurde mit den früher auf dem spätgotischen Flügelaltar angebrachten fünf gut erhaltenen Heiligenfiguren (Maria, Dorothea, Barbara, Katharina, Margarete) umkleidet.

Der Taufstein, eine ansehnliche maßwerkgeschmückte Porphyrtaufe, stammt aus der Zeit um 1500.

Wissenswertes zur Kirche Niedergräfenhain


Der Ort Niedergräfenhain wurde erstmals 1274 urkundlich erwähnt. Die Kirche ist ein einschiffiger Kirchenbau von imposanter Fernwirkung mit romanischem Chorturm.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden das Schiff und der Anbau eines gotischen Chores verändert. Am Westgiebel dieser Kirche erkennt man ein romanisches Kreuzrelief. An der Südseite ist ein quadratischer Vorbau vom Anfang des 16. Jahrhunderts zu sehen.

Die Kirche verfügt über einen spätgotischen Schnitzaltar von hoher Qualität, entstanden um 1510/20 (Predella und Gesprenge gingen verloren). Im Mittelschrein befinden sich die Heilige Maria Magdalena, Maria und Valentin unter kunstvollem Laubwerk, in den Flügeln die Heilige Katharina, Dorothea, Paulus, Sebastian, Barbara und Nikolaus sowie Petrus, Elisabeth, Laurentius und drei weitere Heilige. Aus dem 17. Jahrhundert ist die Taufe aus Sandstein in Kelchform gearbeitet, mit Engelsköpfchen an der Kuppa.

Die spätgotische Sakramentsnische mit krabbenbesetztem Spitzbogen, Fialen und Engelsköpfen stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Wissenswertes zur Kirche Ossa


Der älteste Teil der Kirche ist eine romanische Anlage aus dem 12. Jahrhundert, von welcher nur der westliche Teil, die südliche Umfassungsmauer und das Chorhaupt erhalten sind. Den massiven Westwinkel krönt ein gleichschenkliges, reichgebildetes Kreuz aus Rochlitzer Porphyr.

Am Anfang des 13. Jahrhunderts wurde der Kirchturm errichtet. Die Erweiterung der romanischen Kirche erfolgte um die Wende des 15. Jahrhunderts durch die Familie Ossa.

Einen gründlichen Umbau erfuhr die Kirche im Jahr 1892. Die neue Orgel und der Chor wurden gegenüber dem Altar an die Westseite der Kirche versetzt. Bei der Orgel handelt es sich um eine zweimanualige Orgel mit elf klingenden Stimmen von Kreuzbach aus Borna.

Am 12. Dezember 1892 wurde die Kirche als Lutherkirche durch den damaligen Superintendenten Clauß neu eingeweiht. Sie war eine der schönsten Kirchen weit und breit. Nach der unlängst renovierten Außenfassade der Kirche ist nun geplant, eine Heizung einzubauen und auch das Geläut zu automatisieren.