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Ev.-Luth. Pfarramt Tautenhain

Am Kirchberg 7
04643 Tautenhain

Tel.: 034341 42661
Fax: 034341 339815

Unsere Gemeinde ist auch "online": www.tautenhain-ebersbach-nauenhain.de

Ansprechpartner
Pfarrer Dr. Sven Petry

Frau Wunderlich
ilona.wunderlich[at]evlks.de

Öffnungszeiten
Dienstag
08:00-12:00
14:00-18:00

Wissenswertes zur Kirche Tautenhain


Die Tautenhainer Kirche ist eine Chorturmkirche und wurde im Jahre 1318 geweiht. Namenspatron ist der Heilige Jakobus.

Die Kirche überrascht die Besucher einerseits durch ihre Schlichtheit und Einfachheit, andererseits durch die 1951/52 von Conrad Felixmüller geschaffenen Emporenbilder. Diese Malereien drängen sich dem Besucher nicht auf, sondern fügen sich in hervorragender Weise in den Kirchenraum ein.

Die Bilder haben die Heilsgeschichte (Nordseite), die Ortsgeschichte (Südseite) und die Menschheitsgeschichte (Westseite) zum Inhalt. Die Heilsgeschichte, die ihrem Wesen nach Vergangenheit ist, wird dadurch aktualisiert, dass sie als in Tautenhain und um 1950 geschehen dargestellt wird.

Für uns sind diese Bilder aktuelle Verkündigung, für spätere Generationen ein neues Kapitel Kunstgeschichte.

Die aus Sandstein gearbeitete Kanzel mit runder Kuppa stammt aus dem Jahre 1560.

Die Taufe besteht aus Porphyr und ist von oktogonaler Kelchform mit ornamentaler Verzierung. Die Orgel von Jehmlich ist kunstvoll mit Palmenblättern und Akanthus verziert.

Wissenswertes zur Kirche Ebersbach


Die Kirche Ebersbach gehört zur Kirchgemeinde Tautenhain-Ebersbach-Naunenhain und wird betreut durch das Ev.-Luth. Pfarramt Tautenhain.

Kommunal ist Ebersbach ein Ortsteil von Bad Lausick, was wiederum zum Kirchenbezirk Borna gehört.

Die Besiedlung unserer Gegend ist eng mit dem Namen Wiprecht von Groitzsch verbunden. Ab dem Jahr 1104 holte er Bauern aus Franken in sein Herrschaftsgebiet, um dessen Besiedlung und Urbarmachung voranzubringen.

So wurde zwischen 1150 und 1200 die Ebersbacher Kirche als romanische Saalkirche mit eingezogenem Chor, Chorturm und Apsis fertiggestellt.

Das Portal wurde im Stil der Wechselburger Stiftskirche errichtet. Dort, wo der Turm steht, befand sich vermutlich ursprünglich eine Kapelle. Später wurde dann das Kirchenschiff
eingebaut und die Kapelle zum Glockenturm erweitert.

1899 kam eine neue Orgel in die Kirche. Sie stammt von der Firma Schmeißer aus Rochlitz.

In den Jahren 1992-1994 wurde der Turm für mehr als 1 Mio. DM saniert. 1997 folgte die Dacheindeckung des Kirchenschiffes, 1998 der Außenputz. 2001 wurden die Bleiglasfenster erneuert. Für die kommende Zeit hat sich die Gemeinde bei aller Knappheit finanzieller Mittel vorgenommen, die dringend notwendige neue Ausmalung des Innenraumes anzugehen.

Wissenswertes zur Kirche Nauenhain


Durch Heinrich von Königsfeld konnte die Nauenhainer Kapelle 1334 zu einer Pfarrkirche erhoben werden.

Lange Zeit behielt die Kirche ihr gedrungenes Aussehen, was daran lag, dass sich Kirchturm und Kirchendach auf fast gleicher Höhe befanden. Infolge der Ausbesserungen des baufälligen Kirchendaches im Jahr 1854 wurde eine neue und um einiges höhere Turmspitze aufgesetzt. Zugleich erhöhte man die Grundmauern, um im Inneren eine zweite Empore einzusetzen, die man aber inzwischen wieder entfernt hat. Das zuvor sehr hohe Dach wurde um die Hälfte abgeflacht.

Die Decke des Kirchenschiffs bestand anfangs aus Holz, wurde aber um 1860 herausgenommen und mit viel Malerei verziert. Durch das erneute Einziehen einer Holzdecke ist von der Deckenmalerei jedoch nichts mehr zu sehen. Der Altarraum, umsäumt von drei Fenstern, bekam unlängst einen hellgelben Anstrich, der bei Sonnenlicht einen geradezu leuchtenden Eindruck erweckt. Die vielen Holzelemente zusammen mit dem Farbanstrich verleihen der Kirche einen warmen und zugleich verbindenden Charakter.