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Pfarramt Erlau

Rochlitzer Strasse 42
09306 Erlau

Tel.: 03727 / 3195
Fax: 03727 / 612881

Ansprechpartner
Pfrn. A. Zlotowski
Tel: 03727-3195
Ksp.erlau[at]evlks.de

Frau Günther

Öffnungszeiten
Mittwoch
8:30-11:30

Wissenswertes zur Kirche Erlau


Das Gotteshaus in Erlau gehört zu den künstlerisch wertvollsten Dorfkirchen in der Region.

Aus der Bauzeit sind keine Schriftstücke erhalten, da sie vermutlich beim Brand der Kirche und des Klosters in Waldheim, zu dessem Kirchsprengel Erlau gehörte, vernichtet wurden. Die nördliche Wand des Kirchenschiffs mit ihren Rundbögen an den Fenstern und ohne die sonst vorhandenen Strebepfeiler ist wohl der älteste Teil des Bauwerks. Möglicherweise gehörte sie ursprünglich zu einer noch älteren Kirche.

Der Gesamtbau, dessen wenig eingezogener Chor dreiseitig geschlossen und durch einen gekehlten spitzbögigen Triumphbogen vom Schiff abgesetzt ist, entstand im Wesentlichen um 1500.

Trotz der flachgehaltenen Decke und der zweigeschossigen Emporen wirkt das Innere geräumig und hoch. Ein großer vierflügeliger Altar (um 1500) mit seinen geschnitzten, farbigen und zum Teil vergoldeten Figuren sowie den 12 Flügelgemälden hat sich gut erhalten. Der Überlieferung nach soll der Altar ursprünglich in der Rochlitzer St. Kunigundenkirche gestanden haben.

Wissenswertes zur Kirche Gepülzig


Im Gepülziger ehemaligen Rittergutsgarten befindet sich die sagenumwobene, erstmals 1501 urkundlich erwähnte St. Leonhardskapelle. Sie ist ein viereckiger, architekturloser kleiner Steinbau mit Holzdecke, dessen einfache Rokokoausstattung aus dem Jahre 1778 stammt. Das schlanke Türmchen der Kapelle hebt sich wirkungsvoll aus dem grünen Laub der hohen Bäume hervor. Und das ist auch heute noch charakteristisch für das kleine Gotteshaus.

Der Kanzelaltar stammt ungefähr aus dem Jahre 1785; das hölzerne Taufbecken stand zunächst von 1833 an in der Milkauer Kirche.

Die Kapelle hat anscheinend noch nie eine Orgel gehabt. Seit 1970 begleitet ein gut erhaltenes Harmonium den Gesang der Gemeinde.

In der Vergangenheit war der Kapelle ein wechselvolles Los beschieden. Zeitweise führte sie ein Schattendasein und wurde nur sehr selten für Gottesdienste genutzt, dann wiederum versammelten sich die Leute vom Rittergut und die Christen aus den nahegelegenen Orten regelmäßig dort zum Gottesdienst. Vor allem die abgeschiedene Lage mitten im Dickicht des ehemaligen Rittergutsgartens lädt zur stillen Einkehr ein.