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Pfarramt Wechselburg

Markt 6
09306 Wechselburg

Tel.: 037384 / 278
Fax: 037384 / 84678

kg.wechselburg[at]evlks.de
pfarramt-wechselburg[at]kirchspiel-rochlitzer-land.de

Ansprechpartner
Pfarrer Andreas Zirnstein

Öffnungszeiten
Dienstag
16:00-18:00 Uhr

Wissenswertes zur Kirche Wechselburg


Eines muss sich die berühmte und architektonisch wertvollere katholische Basilika in Wechselburg gefallen lassen: dass sie von der evangelischen St. Ottokirche überragt wird. Weithin sichtbar grüßt ihr Turm das umliegende Muldental.

Ein Blick in das Innere der zwischen 1730 und 1737 im protestantischen Barock erbauten Kirche lohnt sich unbedingt. Es ist ein heller, freundlich wirkender Raum, der viel Lebensfreude ausstrahlt, aber sofort spüren lässt, dass er nicht um menschlichen Ruhmes willen, sondern zur Ehre Gottes entstand. Ihn mit kostbaren Marmor auszustatten, war die Gemeinde nicht reich genug. So verwendete man für die Säulen und die rings um das Kirchenschiff laufenden Emporen Holz, das im Stil des “Bauernbarock” unbefangen bemalt wurde, damit es wie bunter Marmor wirken sollte.

Zu den wertvollen Stücken der Innenausstattung gehört vor allem die Orgel, die in den Jahren 1780 und 1781 von dem Silbermannschüler Johann Jacob Schramm erbaut wurde. Nach der Restaurierung im Jahr 1989 ertönt sie wieder in ihrer ursprünglichen Klangfülle in originaler Stimmung und erfreut Konzertbesucher und vor allem die Gottesdienstgemeinde, die jeden Sonntag in ihrer Kirche zusammenkommt.

Wissenswertes zur Kirche Breitenborn


In einer breiten Quellmulde ist von Siedlern, die aus Thüringen und Franken dem Ruf Dedos von Groitzsch folgten, der Ort Breitenborn gegründet worden. Eingepfarrt wurde er nach Rochlitz zur St. Petrikirche.

Erst in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erhielt Breitenborn eine eigene Kirche. Es handelt sich um eine Chorturmkirche mit Saal im gotischen Stil, die um 1500 um einen Chorraum erweitert wurde, in dem ein aus dem Jahr 1499 stammender und dem Hlg. Georg geweihter Heiligenaltar Platz fand. Es ist durchaus anzunehmen, dass die Breitenborner Kirche bis zur Reformation den Namen des Hlg. Georg trug.

Mit Einführung der Reformation 1554 wurde der Heiligenaltar, wie an vielen anderen Orten, verpönt und auf den Kirchboden geschafft, wo er allmählich vom Holzwurm zerfressen wurde.

In den Jahren 1732 bis 1738 fand eine umfassende Erneuerung der im 30-jährigen Krieg stark zerstörten Kirche statt. 1903 wurde die zweite Empore herausgenommen. Für den Altar schuf der Leipziger Künstler Walter Zwickmantel den kelchreichenden Christus.

Betritt man heute die Breitenborner Kirche, so hat man vom Eingang aus den Blick durch den Saal, den gotischen Chor bis zum spätgotischen Altarraum.

Wissenswertes zur Kirche Göhren


Weithin sichtbar ist der spitze Turm des kleinen Kirchleins in Göhren, das der Hlg. Katharina und dem Hlg. Georg geweiht wurde, worüber sogar 1290 von Bischof Heinrich von Merseburg eine Gründungsurkunde ausgestellt wurde. Der Bau der Kirche wurde notwendig, weil der zuständige Pfarrer aus Zschillen durch häufiges Hochwasser der Mulde seine Gemeinde nicht immer erreichen konnte, so dass z. B. Sterbende die Sakramente nicht bekommen konnten.

Die Göhrener St. Katharinenkirche ist eine Saalkirche mit eingezogenem längsrechteckigen Chor. Saal und Chor werden durch einen runden Triumphbogen getrennt. Ein Sakramentshäuschen aus Porphyrtuff befindet sich an der Ostseite. Besonders wertvoll ist der Schnitzaltar von Franz Geringwald aus dem Jahr 1510.

Der Flügelaltar zeigt im geöffneten Zustand acht Heiligenfiguren; die Hlg. Katharina, der Hlg. Georg, Maria mit dem Kind und die Mutter Marias sind im Mittelteil zu sehen. Die kleine Göhrener Gemeinde ist bemüht, trotz kaum vorhandener Finanzmittel ihre Kirche nach und nach zu restaurieren und ist dabei, was das äußere und auch das innere Bild betrifft, schon ein gutes Stück vorangekommen.